VAD e.V.

Vereinigung für Afrikawissenschaften in Deutschland e.V.

 
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Panel 11

Dictatorship and Democracy in Historical Perspective

Convenors: Gero Erdmann Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können (Hamburg), Alexander Stroh Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können (Hamburg)

Following independence during the 1950s and 1960s and subsequent extensive change, very different types of political regimes have been established in Africa. Some of these regimes have already gained a high degree of stability and continuity. The question is, are there specific development paths for the various regime types? Can we identify pathways of lasting duration? What are the critical junctures for the later regime proliferation? For example, what have been the effects of early military coups on the present-day regimes? Have frequent regime changes from democracy to dictatorship and back had a positive or a negative effect on democratic development since the 1990s? Have former “semi-competitive” and stable one-party regimes facilitated the transition to stable liberal democracies? In short, can we identify particular factors and institutional sequences in the last 50 years that explain the existence of democratic, hybrid, and authoritarian regimes in Africa today?

Contributions to this panel should focus on the historical dimension, which, however, can also be critically addressed. For example, are some structural factors, such as the economic capacity of a country, more relevant than the historical evolution of political institutions? Are there particular conditions which favor a path-dependent explanation of regime development? Theoretically, methodologically as well as empirically orientated paper proposals are welcomed; they can comprise large-n comparisons as well as well-designed single-case studies.

Diktatur und Demokratie in historischer Perspektive

Panelleiter: Gero Erdmann Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können (Hamburg), Alexander Stroh Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können (Hamburg)

Seit der Unabhängigkeit in den 1950er und 1960er Jahren haben sich in Afrika über einen sehr wechselvollen Prozess ganz unterschiedlicher staatlicher Herrschaftsformen etabliert, die teilweise auch ein beträchtliches Maß an Kontinuität und Stabilität entwickelt haben. Damit stellt sich die Frage, inwieweit es für die unterschiedlichen Regimetypen charakteristische Entwicklungspfade gibt. Welche langfristigen Entwicklungslinien können identifiziert werden? Welche Schlüsselentscheidungen (critical junctures) hatten entscheidenden Einfluss auf die spätere Regimeentwicklung? Welche Auswirkungen hatten etwa frühe Militärputsche auf die die gegenwärtige Herrschaftsform? Haben häufige Regimewechsel zwischen Demokratie und Diktatur die demokratische Entwicklung seit den 1990er Jahren eher begünstigt oder erschwert? Haben ehemals „semikompetitive“ und stabile Einparteiregime den Übergang zu stabilen liberalen Demokratien erleichtert? Kurz: lassen sich über die letzten 50 Jahre hin bestimmte Faktoren und institutionelle Sequenzen identifizieren, die die gegenwärtige Existenz von demokratischen, hybriden und autoritären Regimen erklären können.

Beiträge zu diesem Panel sollen der historischen Perspektive besondere Beachtung schenken, diese aber auch kritisch hinterfragen. Dies kann auf theoretischer oder empirischer Ebene geschehen. Sind beispielsweise bestimmte strukturelle Faktoren, wie etwa die Wirtschaftskraft eines Landes, die allenfalls bedingt von endogenen historischen Pfaden abhängen doch wirkungsmächtiger? Unter welchen Bedingungen ist die Regimeentwicklung besonders gut mit Pfadabhängigkeit zu erklären? Theoretisch-methodische Papiervorschläge, Vergleiche mit größerer Fallzahl und methodisch fundierte Einzelfallstudien sind in diesem Panel gleichermaßen willkommen.